keine Zeit zum träumen

In manchen Phasen meines Lebens habe ich das Gefühl, mein Leben würde zu schnell an mir vorbeiziehen, als dass ich darauf einwirken könnte. Wie ein Film läuft es ab und anstatt der Protagonist zu sein, bin ich nur der Zuschauer. Manchmal bin ich so damit beschäftigt etwas zu tun und zu funktionieren, dass ich völlig aus den Augen verliere, was ich eigentlich hier tue. Und dann plötzlich stehe ich da und frage mich, ob ich überhaupt das richtige tue, nicht doch eine falsche Entscheidung treffe, ob ich die Menschen um mich stolz mache. Und dann wenn ich an diesen Punkt komme, beginne ich alles in Frage zu stellen. Wie viel bin ich denn überhaupt wert? Bin ich liebenswert trotz meiner Fehler, trotz meines Versagens? Ich verrenne mich in Selbstzweifeln, wohlwissend was ich tue. Aber verhindern kann ich es doch irgendwie nicht. Ich hab so große Träume. Doch ich denke nicht an sie. Ich mülle mich zu mit Arbeit, Sport, Ablenkung und Ablenkung. Aber aus Angst zu zweifeln träume ich nicht. Ich darf doch meine Träume nicht verlieren. Nur Traum ist wahre Wirklichkeit.

23.4.17 20:43

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